Betreuung & Pflege

Die Pro Life Gesellschaft für Notfall- und Gesundheitsschulungen mbH wurde im Jahr 1997 gegründet und ist mit über 30 bundesweiten Standorten Ansprechpartner für die verschiedenen Ausbildungen im Bereich der Ersten Hilfe.

 

Das Erfahrungspotential von mehr als 350.000 in der Ersten Hilfe geschulten Teilnehmern bildet die Basis für unser neues Schulungskonzept und sorgt für ein Verantwortungsbewusstsein qualitativ hohe Standards zu gewährleisten.

 

Im Jahr 2015 ist die Pro Life-Akademie gegründet und durch CERTQUA im Bereich Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) zertifiziert worden.

 

Das Schulungsangebot der Pro Life-Akademie richtet sich dabei an Menschen, die eine berufliche Neuorientierung oder fachliche Weiterbildung anstreben. Für Ihren Neubeginn engagiert sich unser Ausbildungsteam mit einer hohen fachlichen Kompetenz, einem serviceorientiertem Denken und einer methodischen Vielfalt.

  

Qualifizierungsmaßnahme Betreuungskräfte nach § 53c

 

Mit der Qualifizierung zum Betreuungsassistenten absolvieren die Teilnehmer eine Ausbildung, um dem besonderen Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarf von pflegebedürftigen Menschen im Sinne des § 45b SGB XI gerecht werden zu können.

 

Während Mitarbeiter mit dieser Qualifizierung Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen betreuen dürfen, erhalten die Pflegeheime zusätzlich leistungsgerechten Zuschlägen zu den Pflegesätzen, um diese Betreuung auch finanziell umzusetzen zu können.

 

Die Weiterbildungsmaßnahme vermittelt neben der fachlichen Kompetenz ein breites Spektrum an Ideen, die alltäglichen Aktivitäten der Heimbewohner zu unterstützen und ihre Lebensqualität zu erhöhen.

 

Modul 1: Basiskurs Betreuungsarbeit in stationären Pflegeeinrichtungen: 100 UE

Modul 2: Betreuungspraktikum in einer stationären Pflegeeinrichtung: 80 Stunden

Modul 3: Aufbaukurs Betreuungsarbeit in stationären Pflegeeinrichtungen: 60 UE

  

Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen

 

Die Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen baut auf der Qualifizierungsmaßnahme Betreuungskräfte nach § 53c auf und vertieft die fachlichen Kenntnisse im Bereich der Behandlungspflege LGI sowie der Palliativbegleitung aus und vermittelt eine wertschätzende und professionelle Begleitung der Betroffenen. Zudem bietet das Modul der Existenzgründung eine Basis um sich in dem stetig wachsenden Markt der Pflege eine selbstständige Zukunft unter dem Leitziel der aktiven Beteiligung pflegebedürftigen Menschen am Leben aufzubauen.

 

Modul 4.1: Vertiefungskurs Pflegetätigkeiten in stationären Pflegeeinrichtungen: 46 UE

Modul 4.2: Behandlungspflege LGI: 24 UE

Modul 4.3: Pflegepraktikum in einer stationären Pflegeeinrichtung: 80 Stunden

Modul 5: Palliativbegleitung: 39 UE

Modul 6: Existenzgründung im Bereich der Pflege- / Dienstleistung: 23UE

Seminarabschluss: 4 UE

  

Fortbildungen

 

In der heutigen Gesellschaft und insbesondere in der nahen Zukunft wird sich die Anzahl der zu pflegenden Personen deutlich erhöhen. Damit die zu pflegenden Personen eine optimale Betreuung und Pflege bekommen, ist es von großer Notwendigkeit sich kontinuierlich in diesem Bereich fortzubilden. Gemäß der Richtlinie zur Qualifizierung von Betreuungskräften nach § 43b SGB XI (vormals §87b SGB XI) ist die Teilnahme an einer jährlichen 2-tägigen Fortbildung mit min. 16 UE verpflichtend. Der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern und die Erläuterung neuster fachlicher Erkenntnisse im gewählten Themengebiet geben den Fortbildungen einen besonderen Stellenwert.

  

Fortbildungsangebot:

Senioren aktivieren

Pflege

Ernährungsspezifika bei Senioren / altersgerechte Ernährung

Palliativbegleitung

Umgang mit dementiell veränderten Menschen

Besonderheiten der Sterbebegleitung bei Menschen mit Demenz

Kochen mit und für Senioren

Aromatherapie für Senioren

Heilkräuter in der Seniorenaktivierung

 

Weiterbildung im Fachbereich Pflege einschließlich Behandlungspflege LGI

 

Die Weiterbildung im Fachbereich Pflege einschließlich Behandlungspflege LGI richtet sich an Arbeitnehmer, die in diesem Berufsfeld tätig sind und ihren Verantwortungsbereich erweitern möchten.

Den Teilnehmern wird die Möglichkeit geboten, diese Weiterbildung ergänzend zum täglichen Arbeitsalltag, koordiniert einzubauen. Ein intensiver „Grundkurs Pflege“, welcher sich über 120 UE erstreckt, vermittelt Kenntnisse über verschiedenen Krankheitsbilder und deren Pflegemöglichkeiten sowie Fachwissen u.a. aus den Bereichen der hygienischen Vorgehensweise, der Überprüfung wichtiger Vitalparameter, verschiedenste Lagerungsformen und mögliche Störungen bei der Nahrungsaufnahme und Verdauung.

Die daran anschließende „Behandlungspflege LGI“ mit 24 UE greift praktische Themen, wie die Blutzucker- und Blutdruckmessung oder auch s.c. Injektionen auf und vermittelt weiterhin fachbezogenes Wissen in Bezug auf das Richten von Injektionen sowie von ärztlich verordneten Medikamenten oder auch die Handhabung von Kompressionsstrümpfen.

 

Häusliche Pflege

 

Die Häusliche Pflege hingegen ist ein Seminar mit 30 Unterrichteinheiten, das spezielle auf die Pflege von bedürftigen Menschen in häuslicher Umgebung abgestimmt ist. Ziel ist es eine stringente Pflege in vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Die häusliche Pflege nimmt einen immer größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft ein und verbindet dabei die fachlich kompetente Betreuung durch das Pflegepersonal mit den vertrauten häuslichen Gegebenheiten um die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen.

  

Auszug aus den Inhalten der Schulung:

 

Körperpflege

Lagerungsmöglichkeiten als Prophylaxe

Krankheitsbilder erkennen und beobachten

Ernährung / Ess- und Schluckstörungen

Rückenschonendes Arbeiten

 

Durch unsere Zertifizierung sind wir berechtigt für alle Schulungen Ihre Bildungsgutscheine entgegen zu nehmen und u.a. sowohl mit der Agentur für Arbeit oder auch der Rentenversicherung direkt abzurechnen.

 

Unsere Schulungsangebote finden ausschließlich an dem Schulungsstandort "ZuB Ausbildung" in 35096 Weimar (Lahn) statt. Gerne stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung.

 

Tel.: 0201 / 74 74 74 1
Fax: 0201 / 74 74 74 2 
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